FDP Stadtverband Schwerte

Pressemitteilung vom 15.09.2017:

Stellungnahme zum Leserbrief von Herrn Streibel (Grüne) in der RN

Die Einschätzung der Schullandschaft Schwertes durch die Grünen, die zugegebener Maßen anders ausfällt als die der CDU und FDP, basiert leider auf fehlerhaften Fakten.

Die sogenannte „Abstimmung mit den Füßen“ durch die Eltern ist zumindest für die Realschule am Bohlgarten falsch. Hier gab es immer genügend Anmeldungen, um die Schulform Realschule in Schwerte zu sichern. Der Auflösungsbeschluss, gefasst durch den Rat der Stadt Schwerte am 20.5.2015, war ausschließlich ideologisch begründet, um die für die Gründung einer 2. Gesamtschule erforderliche Schülerzahl zu erreichen.

Man darf gespannt sein, wann bei den Grünen die Erkenntnis kommt, dass die Schließung der Realschule am Bohlgarten eine schulpolitische Fehlentscheidung war. Der lapidare Satz im Leserbrief „Allerdings wird diese Situation nicht so einfach rückgängig zu machen sein“ ist dann bezogen auf diese Eltern, ein Schlag ins Gesicht, und belegt lediglich die grüne Bevormundung bis hinein in die Schwerter Schulpolitik.

Da in der o.g. Ratssitzung bereits auf mögliche, absehbare Fehlentwicklungen hingewiesen wurde, kann in Zukunft zumindest nicht der Standpunkt vertreten werden: Das war damals noch nicht abzusehen.

Die Schwerter FDP wünscht sich für die Schwerter Schulpolitik, dass Entscheidungen nicht ausschließlich durch die ideologische Brille vorgenommen werden, sondern ein an den Fakten orientierter Blickwinkel eingenommen wird.

Dazu gehört auch die Betrachtung der Zügigkeit der beiden Gymnasien und das Bemühen der Grünen, den Eindruck zu vermitteln: Es ist doch alles gut!

Die FDP Schwerte sagt:
Die Beschneidung der Zügigkeit der Gymnasien ist nicht gut, da u.a. Wahlmöglichkeiten und Differenzierungsangebote deutlich einschränkt werden.

Aus diesem Grunde haben wir das Ministerium für Schule und Bildung, NRW eingeschaltet, um für die Gymnasien eine gesetzliche Basis für die Wiederherstellung der Situation vor 2015 zu erreichen. Hier gehen wir deutlich über die Forderung einer „Zusatzklausel“ hinaus und bemühen uns, um einen rechtlich belastbaren Rahmen.

Pressemitteilung
Druckversion Druckversion 
Suche

TERMINE

Keine aktuellen Termine.» Übersicht

Björn Oste


Stellvertretender Vorsitzender

Werden Sie Mitglied!

Facebook

Links


Mitmachen