FDP Stadtverband Schwerte

Pressemitteilung vom 26.01.2020:

Stimme der Vernunft: Stärkung des Profils der TFG zur Berufsvorbereitungsschule

Im Mai 2015 fasste eine Mehrheit im Rat den Gründungsbeschluss zur 2. Gesamtschule in Schwerte, gemäß dem Motto: „Mit der Zweiten sieht man besser“! Man erhoffte sich die Lösung der Schwerter Schulprobleme im weiterführenden Schulbereich. Sogar die erfolgreiche Schulform „Realschule“ wurde aufgegeben. Die FDP lehnte diesen Gründungsbeschluss als nicht zielführend für eine optimale, individuelle schulische Förderung von Schülerinnen und Schülern ab.

Jetzt, fast fünf Jahre später, haben wir die Folgen dieser Entscheidung schriftlich auf dem Tisch: Der Schulentwicklungsplan attestiert dieser 2. Gesamtschule katastrophale Rahmenbedingungen für die Umsetzung ihres Bildungsauftrags.

Fragt man warum das so ist, so muss man rückblickend sagen, dass die 2. Gesamtschule von Anfang an, seit 2015, keine weitere politische Unterstützung erfahren hat. Die Verwaltung hat auf der Basis des Ratsbeschlusses ein Gebäudekonglomerat zur Verfügung gestellt und dem ganzen einen Gesamtschulnamen gegeben. Der Rest oblag dem pädagogisch arbeitenden Personal, das sich unter den gegebenen Umständen bestmöglich für die ihr anvertrauten Kinder einsetzte.

Hier bedankt sich die FDP Schwerte ganz besonders für diesen Einsatz, der durch mangelnde Unterstützung der Politik und Verwaltung an die Belastungsgrenzen geht.

Nun könnte die Politik, fünf Jahre später, sagen: Wir holen die Versäumnisse nach. Wir stellen einen vermutlich zwei-stelligen Millionenbetrag zur Verfügung und ertüchtigen das Gebäudekonglomerat zu einem Gebäudeensemble, um gesamtschulpädagogisch die Minimalanforderungen herzustellen.

Die FDP fordert im Zuge solcher millionenschweren Planungen eine Überprüfung der damaligen Entscheidung:

„Muss es in Schwerte vier weiterführende Schulen geben, die eine Oberstufe vorhalten oder kann es auch eine gemeinsame Oberstufe der beiden Gesamtschulen geben?“, fragt Renate Goeke, Vorsitzende der FDP Schwerte.

In Zeiten von Fachkräftemangel hält es die FDP für angebracht auch einen Schwerpunkt auf berufsbildende Ausrichtungen zu legen und auch nichtakademische Konzepte politisch konsequenter zu unterstützen. Dies muss bei weiteren Planungen für die TFG berücksichtigt werden.

„Der Bildungsauftrag einer Schule muss die Ressourcen, die ein Kind mitbringt, erkennen und individuell fördern. Hierfür müssen optimale Rahmenbedingungen seitens der Politik und Verwaltung zur Verfügung gestellt werden“, so Renate Goeke, Vorsitzende der FDP Schwerte. Darum formuliert die FDP die Forderung:

Stärkung des Profils der TFG zur Berufsvorbereitungsschule
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Björn Oste


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